Zwischenbilanz

Telemonitoring Herzinsuffizienz erfolgreich gestartet

Die Aufnahme des Telemonitorings bei Herzinsuffizienz in die Regelversorgung gilt allseits als wichtiger Schritt in Richtung einer zeitgemäßen medizinischen Versorgung. Hunderttausende Menschen sind betroffen. Zwar hat die ambulante Versorgung dieser Patienten in den letzten Jahren Fortschritte gemacht, jedoch ist ein zentrales Problem geblieben: Zwischen den Praxisbesuchen hat der betreuende Arzt von einer Verschlechterung des Gesundheitszustands seines Patienten meist keine Kenntnis – daher ist die Zahl vermeidbarer Dekompensationen mit Notaufnahmen und Todesfällen immer noch sehr hoch. Der lebensrettende Einsatz des Telemonitorings als wirksame Behandlungsmethode beim Patienten zu Hause ist der logische nächste Schritt der Versorgung. Die HCSG hat, als einer der führenden europäischen Telemedizin-Anbieter, das Telemonitoring Programm hedy in wenigen Monaten bundesweit ausgerollt.

Ziel ist es, mit geringem Aufwand für die kardiologische Praxis Telemedizinische Zentren (TMZ) zu schaffen, um auf diese Weise mehr Sicherheit und eine geringere Mortalität für die betroffenen Menschen zu erreichen.

Telemonitoring Herzinsuffizienz

Nach vier Monaten:

In acht Bundesländern läuft hedy bereits in Telemonitoring Zentren.

Die Telemedizinischen Zentren umfassen sehr große MVZ aber auch Praxen mittlerer Größe und einzelne Kardiologen, sowohl in Metropolregionen als auch im ländlichen Raum.

Ich will mich nicht um die Ausgabe von Geräten kümmern und ich will nichts damit zu tun haben, wenn es eine Fehlfunktion der Geräte oder ein Problem mit der Dateiübermittlung gibt. Aber ich möchte eben genau wissen, wenn es dem Patienten schlechter geht. Dabei profi tieren wir von der HCSG, die solche Dienstleistungen schon erbracht hat.

Prof. Dr. med. Martin Bergmann vom Cardiologicum Hamburg
Telemonitoring

Der Nutzen wird oft schon am Anfang sichtbar:

Bereits in der frühen Pilotphase zeigte sich der Nutzen für die Patienten. Durch rechtzeitige Interventionen konnten bereits kurz nach Start des Telemonitorings einzelne Patienten vor einer weiteren Verschlechterung des Gesundheitszustandes bewahrt werden. Eine schnelle Verbreitung dieser wirksamen Methode kann Menschenleben retten und Krankenhausaufenthalte vermeiden.

Uns ist es wichtig, Menschen mit einer Herzinsuffi zienz den Alltag zu erleichtern und das Risiko einer zu spät entdeckten Verschlechterung ihrer Vitalparameter zu verringern. Daher freuen wir uns ab Juli mit dem Telemedizinzentrum an den Start zu gehen und Erkrankten im gesamten Bundesgebiet helfen zu können.

Clemens Guth,
Geschäftsführer der Gesellschaft für integrierte Gesundheitsversorgung (GiG)

Mit hedy können Kardiologen ganz einfach ein Telemedizinisches Zentrum betreiben

Die Qualitätssicherungsvereinbarung (QSV) stellt zu Recht hohe Anforderungen an die Telemedizinischen Zentren. Deshalb bietet das erfahrene Team der HCSG umfangreiche Unterstützung beim Aufbau des TMZ: Ein modernes Web-Portal ohne jede IT-Installation, ein zertifi ziertes Tele-Nurse-Zentrum, umfassendes Datenschutzpaket, Verfahrensanweisung, Patientenbroschüren und weitere nützliche Tools helfen der kardiologischen Praxis, rasch und mit geringem Aufwand ein eigenes Telemedizinisches Zentrum betreiben.

Ich hoffe, dass möglichst viele kardiologische Kassenarztpraxen und MVZs die Intention des GBA unterstützen und ein TMZ errichten, damit diese wissenschaftlich fundierte, innovative Betreuungs- und Behandlungsmethode rasch möglichst allen Patienten zugutekommen kann. Auch erspart es dann den KVen, sogenannte „Ermächtigungen“ für Krankenhäuser auszustellen, deren persönliche Leistungserbringung oft nicht unproblematisch ist.

Ohne die Unterstützung kompetenter Dienstleister ist ein TMZ in der Regel in den „normalen“ Praxisbetrieb schwer einzuordnen. Für unsere Praxis haben wir uns deshalb für das hedy Telemonitoring System der HCSG entschieden und sind damit vollauf zufrieden. Der Service ist hervorragend, insbesondere sind die Reaktionszeiten bei Rückfragen sehr kurz. Umgehend und umfassend erhalten wir kompetente Hilfestellung beim Aufbau und Betrieb unseres TMZ. Wir merken, dass das Team der HCSG eine enorme Erfahrung im Telemonitoring bei Herzinsuffizienz hat.

Prof. Dr. med Silber, gewählter 1. Vorsitzender des Berufsverbandes der Fachärzte für Kardiologie in freier Praxis e.V. (BFK)

Telemedizin – ein Gewinn für Patienten und Ärzte

Der GBA Beschluss ist ein großer Gewinn für die betroffenen Patienten. Telemedizin kann Leben retten und vermeidbare Krankenhausaufenthalte verhindern. Für Kardiologen, die ein Telemedizinisches Zentrum betreiben, bedeutet es eine Schonung der ärztlichen Ressourcen bei einer extrabudgetären Vergütung.

Der Start des Telemonitorings in der Regelversorgung ist gelungen.